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Andrina: «Das Zentrum soll den Leuten ein Zuhause sein.»

«Zwei Freundinnen haben mir immer wieder begeistert von der Streetchurch erzählt. Als ich dann die Stelle als Sozialarbeiterin ausgeschrieben sah, hab ich mich beworben. Ich hatte aber keinerlei Hoffnung, dass das etwas werden könnte, da ich ursprünglich FaBe gelernt hatte und mein Wechsel in den Sozialbereich erst in Planung war. Umso überraschter war ich, als ich die Rückmeldung erhielt, dass sie mich gerne kennen lernen würden… Vor gut 1,5 Jahren habe ich dann im Social CoWorking (Zentrum) und mit der Ausbildung zur Sozialbegleiterin gestartet. Daneben bin ich übrigens auch noch bei der Planung und Durchführung der Kids-Events dabei.

Ich fühle mich sehr wohl hier und mag die Vision und Werte der Streetchurch und finde es schön, dass es so viele Möglichkeiten gibt sich weiter zu entwickeln und auszuleben.

Im Zentrum schauen wir, dass die Leute sich wohl und angenommen fühlen, so wie sie sind – es soll ihnen ein Zuhause sein. Wie geht es ihnen, wo stehen sie, was müsste erledigt werden? Ich finde es schön, dass ich den Leuten auch einfach mal ein Getränk servieren kann und dabei ins Gespräch kommen kann, aber auf der anderen Seite auch bewusst mit einer Person hinsitzen, die Situation anschauen und mit ihr Schritte planen und gehen kann. Manchmal muss man auch kreative Lösungen suchen. Zum Beispiel, wenn jemand mal nicht weiter arbeiten mag mal ein Spiel zur Auflockerung machen. Du weisst jeden Tag nicht, was dich erwartet. Wie sind die Leute drauf? Wie viele sind da? Alles ist möglich. Es sind durchs Band verschiedene Leute, die vorbei kommen. Mit Ausbildung und ohne, jung und alt, auf Jobsuche oder auf Wohnungssuche… Beim Intake entscheiden wir auch, ob jemand bei uns richtig ist oder triagieren die Person allenfalls auch in ein passenderes Angebot.»

Andrina, Sozialbegleiterin i.A.

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